×

Filteren

DIE ÜBERRASCHUNG

'DIE ÜBERRASCHUNG' - Oost-Duitse kunstenaars vóór en na ‘die Wende’.
Het betreft kunst uit de voormalige DDR, dus van vóór 1990 en deels ook uit de tijd van na de Wende. Het is een zeer hoogwaardige en veelzijdige collectie Oost-Duitse kunst. Veelzijdig, binnen en ook beslist buiten de marges van wat toen politiek was toegestaan. Kunst werd gebruikt als propagandamiddel voor de communistische ideologie. Kunst was ook een verdienmodel. Kunst werd gekocht van de kunstenaar en weer voor een veelvoud verkocht.

Die Überraschung – Sechzig Werke ostdeutscher Künstler und Künstlerinnen vor und nach der Wende. Vor fünf Jahren eröffnete das Museum No Hero mit der eindrucksvollen Ausstellung ‘Ich bin ein Berliner’, einer Werkschau moderner deutscher Kunst der ‘Neuen Wilden’. Die No Hero Foundation verfügt über eine, für die Niederlande einzigartige Kollektion deutscher Neo-Expressionisten. In diesem Jahr 2023, feiert das Museum sein 5-jähriges Bestehen und wendet sich aus diesem Anlass erneut der deutschen Kunst vom Ende des vorigen bzw. Anfang dieses Jahrhunderts zu. Jetzt aber blicken wir nach Osten in die ehemalige DDR. Vor dieser Ausstellung ‘Die Überraschung: sechzig Werke ostdeutscher Künstler_innen vor und nach der Wende’, waren die Gemälde auch eine persönliche Überraschung für Geert Steinmeijer, den Gründer des Museums No Hero. Schon vor vielen Jahren wurde er auf diese bemerkenswerte Kunst ostdeutscher Herkunft aufmerksam. Erst 1990, nach dem Fall der Mauer, wurde -nicht nur unter Eingeweihten- deutlich, dass die DDR eine große Anzahl hervorragender Künstler_innen hervorgebracht hatte. Im Westen stand man dieser Kunst zunächst mit Skepsis gegenüber. Es stellte sich die Frage, ob ein diktatorisches System überhaupt wertvolle Kunst schaffen kann. Und vor allem, war die figurative Strömung, die in der DDR dominant war, nicht hoffnungslos überholt? Diese Skepsis stand unvoreingenommener Wahrnehmung und Wertschätzung von DDR Kunst und DDR Künstlern und Künstlerinnen lange Zeit im Wege. Das Gleiche gilt für die Werke, die diese Künstler_innen nach der Wende im vereinten Deutschland schufen, egal ob sie sich nun im Westen Deutschlands niedergelassen hatten oder im Osten geblieben waren.

Die Bewertung ostdeutscher Kunst war in Deutschland, in den vergangenen dreißig Jahren, immer politisch gefärbt. Die ideologischen Rauchschwaden liegen bis heute über dem Schaffen ostdeutscher Künstler_innen, deren Werke, zum Beispiel, in den Gemäldesammlungen maßgeblicher Museen substantiell fehlen. Ebenso wenig haben ostdeutsche Akademiker in gleichem Maße führende Stellen an Universitäten, Hochschulen und in Museen. No Hero möchte mit dieser Ausstellung vor allem das Kunstwerk in den Mittelpunkt stellen. Selbstverständlich muss man jedes Kunstwerk in seinem historischen Kontext betrachten. Das gilt für Werke regimetreuer Künstler_innen ebenso, wie für die Werke derjenigen, die sich vom Regime fernhielten. Das gilt auch für die Dissidenten, die, bevor die Mauer fiel, endgültig die DDR verließen. Das Museum No Hero will einen Überblick über das gesamte Schaffen ostdeutscher Künstler_innen präsentieren, egal ob man die Kunst als bequem oder unbequem erfährt. Führend ist die Qualität der ausgestellten Werke. Und Qualität, die gibt es!

Die Ausstellung will auf die Werke von DDR-Künstlern und Künstlerinnen aufmerksam machen, deren schöpferische Arbeit -oft bittere- Einschränkungen durch die politische Ordnung erfuhr. Bei der Suche, im Rahmen des Möglichen, die eigene künstlerische Eigenart zum Ausdruck zu bringen, erkannten manche Künstler_innen ihre Grenzen, wo andere diese überschritten. Auf der Suche aber waren sie alle. In den sechziger und siebziger Jahren erkämpften sich die regimetreuen Künstler eine gewisse Distanz zwischen Kunst und Staat. Innerhalb der jüngeren Generation entstand oft Unzufriedenheit: entweder man blieb oder man verließ die DDR. Im Jahre 1990 wurden beide Staaten vereinigt und die DDR wurde ‘ein Land das es nicht mehr gibt’. Ostdeutsche Künstler_innen mussten sich aufs neue mit der Vergangenheit auseinandersetzen, mit der wiedergewonnenen Freiheit und den verlorenen Illusionen. Im neuen wiedervereinten deutschen Staat wurde ihnen kein herzliches Willkommen bereitet. Kunsthistoriker und Kunstkritiker stehen vor der schwierigen Aufgabe die Nachkriegskunstwerke des gesamtdeutschen Staates neu zu bewerten und auch denen der früheren DDR Anerkennung zu zollen.

Een selectie van kunstenaars die exposeren:
Bernhard Heisig, Volker Stelzmann, Hubertus Giebe, Helge Leiberg, Norbert Wagenbrett, Harald Metzkes, Werner Stötzer, Wolfgang Peuker, Max Uhlig, Cornelia Schleime, Annette Schröter, Trak Wendisch, Rolf Händler, Hans Ticha, Wieland Förster, Strawalde (Jürgen Böttcher), Peter Herrmann, Werner Liebmann, Ralf Kerbach, Reinhard Stangl, A.R. Penck, Werner Tübke, Wolfgang Mattheuer, Hartwig Ebersbach, Willi Sitte, Stefan Plenckers, Walter Libuda, Gerhard Altenbourg.

Work from East German artists before and after “die Wende”. It concerns art from the DDR, that means before 1989 and partly also from the time after te revolution. It will be a very high-quality exposition of art. Versatile, within -and sometimes beyond- the margins of what was politically permitted at the time.
Further information will follow as soon as possible.